{"id":2646,"date":"2020-05-24T11:37:23","date_gmt":"2020-05-24T09:37:23","guid":{"rendered":"https:\/\/koschies.de\/press\/limburg-nassauische1\/"},"modified":"2025-10-08T19:47:32","modified_gmt":"2025-10-08T17:47:32","slug":"limburg-nassauische1","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/koschies.de\/en\/press\/limburg-nassauische1\/","title":{"rendered":"Limburg-Nassauische1"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row full_width=&#8221;stretch_row&#8221; gap=&#8221;1&#8243; css=&#8221;.vc_custom_1759945636931{padding-top: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;background-color: #383838 !important;}&#8221;][vc_column offset=&#8221;vc_col-lg-offset-0 vc_col-md-offset-0 vc_col-sm-offset-0&#8243; css=&#8221;.vc_custom_1590137977848{padding-top: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;}&#8221;][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1590329149117{margin-bottom: 0px !important;padding-top: 20px !important;padding-bottom: 20px !important;}&#8221;]<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #ffffff;\">MEDIA<\/span><\/h3>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row full_width=&#8221;stretch_row&#8221; gap=&#8221;1&#8243; bg_type=&#8221;image&#8221; parallax_style=&#8221;vcpb-default&#8221; bg_image_repeat=&#8221;no-repeat&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1759945643034{padding-top: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;background-color: #eaeaea !important;}&#8221;][vc_column css=&#8221;.vc_custom_1590137849040{padding-top: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;}&#8221;][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1590312149760{margin-bottom: 0px !important;padding-top: 20px !important;padding-bottom: 20px !important;}&#8221;]<\/p>\n<h3>KUNSTPREIS DER STADT LIMBURG<\/h3>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row full_width=&#8221;stretch_row&#8221; gap=&#8221;1&#8243; bg_type=&#8221;image&#8221; parallax_style=&#8221;vcpb-default&#8221; bg_image_repeat=&#8221;no-repeat&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1759945648636{padding-top: 20px !important;padding-bottom: 80px !important;}&#8221;][vc_column width=&#8221;2\/3&#8243; offset=&#8221;vc_col-lg-offset-3 vc_col-lg-7 vc_col-md-offset-2 vc_col-md-7 vc_col-sm-offset-2&#8243;][vc_column_text]<span style=\"color: #808080;\"><strong>Nassauische Neue Presse \/ Frankfurter Neue Presse vom 18.9.2017<\/strong><\/span><span class=\"headl\"><b><br \/>\n<\/b><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><span class=\"headl\">Kunstpreis f\u00fcr \u201eZeitSpr\u00fcnge\u201c<\/span><\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><span class=\"headl\">Werke zwischen Foto und Film<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Limburg. Die Zeit als vierte Dimension gibt es in den Werken des Potsdamer K\u00fcnstlerehepaares Koschies in den Limburger Kunstsammlungen zu entdecken. Das Paar wurde mit dem mit 5000 Euro dotierten Kunstpreis ausgezeichnet.<\/p>\n<p>Wie f\u00e4ngt man f\u00fcr alle sichtbar die Zeit ein? \u201eDurch einen Schlitz\u201c, lautet die Antwort der Gewinner des Kunstpreises, dem K\u00fcnstlerpaare Koschies aus Potsdam. Ihre Ausstellung \u201eZeitSpr\u00fcnge\u201c ist bis zum 12. November in den Kunstsammlungen der Stadt Limburg zu sehen.<\/p>\n<p>Die Besucher erwarten Bilder, die weder ganz der Fotografie noch dem Film zugeordnet werden k\u00f6nnen, sondern eine Position irgendwo dazwischen einnehmen. Das Geheimnis liegt in der ungew\u00f6hnlichen Aufnahmetechnik. Denn anstatt mit einer Kamera zu arbeiten, die nach dem Prinzip \u201eKlappe auf, Klappe zu\u201c nur einen Moment einf\u00e4ngt, haben sich Axel und Birgit Koschies etwas v\u00f6llig anderes einfallen lassen. Sie verwenden eine Kamera ohne Verschluss.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong class=\"headl\">Ganze Zeitl\u00e4ufe auf einem Bild<\/strong><\/p>\n<p>Vorne ist eine Optik, hinter der ein haarfeiner, immer ge\u00f6ffneter Schlitz steckt. Hinter diesem Schlitz wird in einer permanenten Bewegung ein Film durchgejagt, der dank des fehlenden Verschlusses durchgehend belichtet wird. Eingefangen wird auf diese Weise nicht nur ein einziger Moment, sondern eine ganzer Zeitablauf. Ein beliebtes Motiv des Paares sind laufende Menschen.<\/p>\n<p>Grundvoraussetzung f\u00fcr den Erfolg der Aufnahmen ist es, dass die Laufgeschwindigkeit des \u201eModels\u201c identisch mit der Filmgeschwindigkeit ist. Stimmt die Geschwindigkeit nicht \u00fcberein, werden die Gliedma\u00dfen auf dem Bild unnat\u00fcrlich verformt. Entsprechend hoch ist der bei den Aufnahmen anfallende Ausschuss. Die Arbeitsweise ist eher filmisch; er schreibt das Drehbuch, sie k\u00fcmmert sich um die Kamera. Regie f\u00fchren sie beide; entsprechend lebhaft kann sich das Miteinander hinter der Kamera gestalten.<\/p>\n<p>Die \u00e4ltesten Aufnahmen finden sich im \u00e4ltesten Geb\u00e4udeteil der Kunstsammlungen. Das Jahr 1990 (Foto: The Medium is the Passage) trifft auf das Jahr 1350 (Eingangshalle). Passenderweise sind die dort ausgestellten Fotos schwarz-wei\u00df. Farbig wird es dann mit dem \u00dcbergang in die Nachbarhalle. Dort h\u00e4ngen die Arbeiten zum Thema \u201eRunning Direction\u201c. Auf dem Bild \u201eWave\u201c (2011) sieht es so aus, als w\u00fcrden vier M\u00e4nner eine Wellenbewegung ausf\u00fchren. In Wirklichkeit handelt es sich um ein und denselben Mann, der im Zickzack direkt auf die Kamera zul\u00e4uft.<\/p>\n<p>Bunt bleibt es auch im Obergeschoss: Dort h\u00e4ngt das Werk \u201eAugenlicht\u201c (2015). Auch dort t\u00e4uscht der erste Eindruck: Denn was auf den ersten Blick wie mehrere Eichenzweige aussieht, ist tats\u00e4chlich nur ein einziger Ast, der durch den Sturm mehrfach am Schlitz vorbei gepeitscht wird.[\/vc_column_text][vc_single_image image=&#8221;1704&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1593977163043{margin-bottom: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;}&#8221;][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1590313010449{margin-top: 10px !important;padding-top: 0px !important;}&#8221;]<em class=\"nli\">Weder Fotografie noch Film: Das K\u00fcnstlerpaar Koschies aus Potsdam bei der Er\u00f6ffnung ihrer Ausstellung \u201eZeitSpr\u00fcnge\u201c in der Limburger Kunstgalerie. Foto: Johannes Koenig<\/em>[\/vc_column_text][vc_column_text]Aufgeklappte K\u00f6pfe beziehungsweise Rundumportraits bilden auf der Empore schlie\u00dflich den Schlusspunkt der Ausstellung. \u201eEine besondere Ausstellung, das ist schon auf den ersten Blick zu bemerken. Sehr beeindruckende Arbeiten\u201c, sagt B\u00fcrgermeister Dr. Marius Hahn bei der Preisverleihung. Er k\u00f6nne die Entscheidung der Jury, die sich unter vielen Bewerbungen f\u00fcr den unter dem Motto \u201eZeitSpr\u00fcnge\u201c ausgeschriebenen Wettbewerb einstimmig f\u00fcr Koschies als Preistr\u00e4ger ausgesprochen hat, sehr gut nachvollziehen.<\/p>\n<p>In der Bewertung der Juroren Irene R\u00f6rig (Leiterin des Kulturamtes der Stadt), Professor Eckhard Kremers (K\u00fcnstler), Dr. Gabriel Hefele (Kunsthistoriker), Andr\u00e9 Kramm (Vorsitzender F\u00f6rderkreis Bildende Kunst Limburg) und Johannes Br\u00f6ckers (Journalist) hei\u00dft es unter anderem: Das Ergebnis sind faszinierende Zeitspr\u00fcnge von besonderem Reiz, deren R\u00e4tselhaftigkeit die Phantasie ebenso herausfordert wie den Verstand.<\/p>\n<p>Anette Kretschmar, stellvertretende Vorsitzende des F\u00f6rderkreises Bildende Kunst, neben der Stadt Ausrichter des von der Kreissparkasse gef\u00f6rderten Kunstpreises, forderte die G\u00e4ste dazu auf, sich Zeit beim Betrachten der Arbeiten zu nehmen. Es sind Bilder, die einen zweiten, dritten oder vierten Blick n\u00f6tig machen \u2013 und selbst dann bleibt noch vieles unentdeckt.<\/p>\n<p><em>Dr. Johannes Koenig<\/em>[\/vc_column_text][vc_btn title=&#8221;NEXT &gt;&#8221; style=&#8221;outline-custom&#8221; outline_custom_color=&#8221;#666666&#8243; outline_custom_hover_background=&#8221;#666666&#8243; outline_custom_hover_text=&#8221;#ffffff&#8221; shape=&#8221;square&#8221; size=&#8221;sm&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1650909835614{padding-top: 50px !important;padding-bottom: 30px !important;}&#8221; link=&#8221;url:%2Fen%2Fpress%2Flimburg-nassauische2%2F&#8221;]<div class=\"ult-spacer spacer-69d442f24576a\" data-id=\"69d442f24576a\" data-height=\"120\" data-height-mobile=\"120\" data-height-tab=\"120\" data-height-tab-portrait=\"\" data-height-mobile-landscape=\"\" style=\"clear:both;display:block;\"><\/div>[\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row full_width=&#8221;stretch_row&#8221; gap=&#8221;1&#8243; css=&#8221;.vc_custom_1759945636931{padding-top: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;background-color: #383838 !important;}&#8221;][vc_column offset=&#8221;vc_col-lg-offset-0 vc_col-md-offset-0 vc_col-sm-offset-0&#8243; css=&#8221;.vc_custom_1590137977848{padding-top: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;}&#8221;][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1590329149117{margin-bottom: 0px !important;padding-top: 20px !important;padding-bottom: 20px !important;}&#8221;] MEDIA [\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row full_width=&#8221;stretch_row&#8221; gap=&#8221;1&#8243; bg_type=&#8221;image&#8221; parallax_style=&#8221;vcpb-default&#8221; bg_image_repeat=&#8221;no-repeat&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1759945643034{padding-top: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;background-color: #eaeaea !important;}&#8221;][vc_column css=&#8221;.vc_custom_1590137849040{padding-top: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;}&#8221;][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1590312149760{margin-bottom: 0px !important;padding-top: 20px !important;padding-bottom: 20px !important;}&#8221;] KUNSTPREIS DER STADT LIMBURG&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":2577,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-2646","page","type-page","status-publish","hentry","description-off"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/koschies.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2646","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/koschies.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/koschies.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/koschies.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/koschies.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2646"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/koschies.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2646\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3713,"href":"https:\/\/koschies.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2646\/revisions\/3713"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/koschies.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2577"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/koschies.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2646"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}